Michael Axelsson tenor

Michael Axelsson, Tenor aus Värmdö, Schweden, wurde an der Königlichen Musikhochschule und der Opernhochschule Stockholm sowie am Institut für Musikwissenschaft der Stockholmer Universität ausgebildet. Er hat bei Mathias Zachariassen, Carl Unander-Scharin, Piotr Bednarski, Mattias Danielsson und Prof. Erik Saedén studiert und besuchte Meisterkurse bei Peter Berne, Olle Person und Dan Marek.

Seit seinem Debüt als Don Curzio in „Le nozze di Figaro“ bei Drottningholms Slottsteater 2006 hat Michael eine Vielzahl von Rollen gesungen. Von Mozart-Rollen wie Tamino in der „Zauberflöte“ und Ferrando in „Cosí fan tutte“ über Bel Canto wie Conte Almaviva in „Il barbiere di Siviglia“ und Ernesto in „Don Pasquale“ bis Spieltenor-Rollen wie Kolomán Zsupán in „Gräfin Mariza“ und Remendado in „Carmen“.

Seine verschiedene Engagements hat ihm zu Opernhäuser wie Norrlandsoperan, Dalhalla Opera, Drottningholms Slottsteater, Smålandsoperan, Opera på Skäret und BAM in New York geführt. Im Herbst 2018 hat er Jof in die Oper „The Seventh Seal“ (auf Ingmar Bergmans Film basiert) bei konzertante Uraufführung mit International Brazilian Opera Company (IBOC) in Brasilien gesungen.

In den Jahren 2010 bis 2012 war er an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul fest engagiert und sang hier Rollen wie den Tamino in der „Zauberflöte“, den Fenton in „Die lustigen Weiber von Windsor“, und den Armand Brissard in „Der Graf von Luxemburg“. 2007 war er Preisträger des Internationalen Wettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang Dr. Cajus in Verdis „Falstaff“.

Seine ersten Schritte auf die Bühne hat Michael Axelsson bereits als junger Sängerknabe getan: In der Königlichen Oper Stockholms trat er in der „Zauberflöte“ als Erster Knabe auf, sang in „La Bohème“, in „Carmen“ und „Lohengrin“ mit (Erster Edelknabe) und in Brittens „Turn of the Screw“ (Miles).

Er ist auch häufig als Solist in Oratorien zu erleben, wie das „Weihnachtsoratorium“, die „h-Moll-Messe“ von Bach, das „Requiem“ von Mozart, der „Messias“ von Händel und „Saint Nicolas“ von Britten. Zu seine Spezialitäten hören Alte Musik wie die Marienvesper von Monteverdi oder Requiem von André Campra (Haute-contre) sowie die Evangelist-Partien von Bachs Passionen.

Auf dem Gebiet der Kammermusik sang er u.a. Brittens „Serenade“ und „Canticle II“, Sjögrens „Sechs Lieder aus Julius Wolffs Tannhäuser“, Schumanns Dichterliebe und Schuberts „Die Schöne Müllerin“. Er singt auch in der Schlosskirche und bei offizielle Anlässe in dem Königlichen Schloss Stockholms, als Ensemblemitglied eines Männerquartetts und als Solist. Seit 2018 ist er festes Mitglied in Eric Ericson Chamber Choir.

© Copyright - Michael Axelsson - Tenor